Aktuelles

Spenden, die ankommen - Mit Kreativität zurück ins Leben

Kreativwerkstatt

Die Gruppenleiter aus dem Kreativbereich der Lebenshilfe, Marcel Reukauf und Dorothee Zeitz (v.r.), zeigten Barbara Wagner und Peter Reichardt gerne die neuesten Kreationen. Vorstand Dirk Wessely (l.) dankte gleichsam allen, die die Haarschneide-Aktion während der Parkwelten unterstützten und damit Hilfe leisten, die wirklich ankommt. Foto: skl

Friseur Peter Reichardt und die Mega-Event-Chefin Barbara Wagner waren dieser Tage zu Gast in der Kreativwerkstatt der Betriebsstätte INTAR in Untermaßfeld. Sie folgten damit einer Einladung der Lebenshilfe Meiningen, die sich bei ihnen für ihr großes und wiederholtes Engagement zu den Meininger Parkwelten bedanken wollten.

Vor allem die Töpfer- und Holzwaren aus der Betriebsstätte in Untermaßfeld zogen das Interesse der Besucher zum September-Event im Schlosspark auf sich – gefertigt vorwiegend von Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen. Sie waren zum Teil selbst mit vor Ort und präsentierten stolz ihre handgefertigten Unikate in Ergänzung des umfangreichen Informationsangebotes rund um die Dienstleistungen der Lebenshilfe Meiningen.
Bereits zum dritten Mal unterstützen Barbara Wagner und Peter Reichardt den regionalen und gemeinnützig arbeitenden Verein, der sich vorwiegend für Menschen mit Handicap jeden Alters einsetzt. Das von ihnen alljährlich gespendete Geld stammt vorwiegend aus der publikumswirksamen Haarschneide-Aktion des Friseurs während der gesamten Parkwelten. Es kommt in erster Linie dem Musikprojekt des Förderbereiches der Lebenshilfe zu Gute, dass das gemeinsame Musizieren von Menschen mit schweren körperlichen und geistigen Behinderungen  und Beschäftigten aus der Werkstatt als eine besondere Form der Begegnung und Integration ermöglicht.

Die in diesem Jahr eingenommenen 720 Euro übersteigen die Zahlen der Vorjahre noch. Deshalb kann die Spende 2017 dreigeteilt: die Musikgruppe, ein Projekt im Rahmen der begleitenden Maßnahmen zur Entspannung und Meditation von Menschen mit Behinderung wie auch der Kreativbereich selbst werden anteilig bedacht.
Peter Reichardt und Barbara Wagner zeigten sich während des Rundgangs beeindruckt von der Vielfalt der in Untermaßfeld hergestellten Töpfer- und Holzwaren. Mit Phantasie und Experimentierfreude gehen die Beschäftigten ans Werk. So entstehen hier ständig neue Kreationen - ob mit der Säge, per Hand oder an der Töpferscheibe. Die Arbeit mit den Naturmaterialien, die Anerkennung durch den Verkauf und stetig steigende Auftragszahlen – vor allem für individuell gewünschte Einzelstücke – helfen den Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen, wieder Lebensfreude zu empfinden, Selbstwertgefühl aufzubauen, sich gebraucht zu fühlen und damit ein Stück weit zurück ins Leben zu finden. Deshalb bot Peter Reichardt spontan an, in seinen Unternehmensräumen in Dreißigacker Waren aus der Kreativwerkstatt auszustellen und zum Verkauf anzubieten. Auch Barbara Wagner zeigte sich einmal mehr von der Arbeit der Lebenshilfe beeindruckt und freut sich schon jetzt auf die gemeinsamen Aktivitäten zu den Parkwelten 2018. (skl)

 

 

Begegnungsstätte Kornbergstraße wieder mit Leben erfüllt

BegegnungsstätteCornelia Weißwange, Pflegedienstleiterin von „Schwester Angelika“, und Kathleen Schmidt als Koordinatorin (v.r.) freuen sich, gemeinsam mit ihren Mitarbeitern die Begegnungsstätte wieder mit Leben zu erfüllen und Menschen mit Hilfebedarf eine Anlaufstelle zu schaffen, um nicht länger alleine zu sein. 

Am 4. Dezember öffnete die Begegnungsstätte in der Kornbergstraße 3 in Suhl wieder ihre Türen. Die in Trägerschaft der Lebenshilfe Suhl befindliche Einrichtung soll Anwohnern wie auch Interessenten gleichermaßen als gemütlicher Ort für gemeinsame Stunden dienen. Jeder ist herzlich willkommen, der Gesellschaft sucht. Betrieben wird die Begegnungsstätte täglich in der Zeit von 15.30 bis 17.00 Uhr von den Mitarbeiterinnen des Suhler Pflegedienstes „Schwester Angelika“.

So erwarten sie ihre Gäste jeden Montag im Dezember zu einer kleinen Adventsfeier bei Kaffee und Kuchen. Dienstag und Donnerstag werden die schönsten Wintermärchen erzählt, und beim Basteln sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt. Ab Januar ist der Mittwoch stets Tag der Beratung. Geholfen wird bei persönlichen, familiären oder beruflichen Fragen, es gibt Tipps zum Ausscheiden aus dem Berufsleben, Hilfe bei Antragstellungen für Ämter etc. Rundum gesund startet der Freitag und bereitet mit kleinen Sport- und Gymnastikübungen wie auch Entspannungsrunden perfekt auf das Wochenende vor.

Wer Interesse hat, im Dezember Plätzchen zu backen, kann sich gerne an die Pflegekräfte wenden. Sie sind für Ideen und Rezepte dankbar. Außerdem können Wünsche zur Ausgestaltung der Weihnachtsfeier am Donnerstag, den 14. Dezember, geäußert werden, Telefonnummer während der Öffnungszeiten: 03681 422580 oder über den ambulanten Pflegedienst Suhl, Tel.:  03681 72 16 71. (skl)

 

 

Weihnachtswunschbaum-Aktion 2017 gestartet

Sozialverbände

320 Weihnachtswünsche von Kindern aus finanziell benachteiligten Familien in den Landkreisen Schmalkalden-Meiningen und Rhön-Grabfeld sind in durchsichtigen Christbaumkugeln verpackt. Sie hängen an Weihnachtsbäumen in der Filiale Meiningen und im Beratungscenter Bad Neustadt der Volksbank Raiffeisenbank Rhön-Grabfeld. Wer einen dieser Kinderträume erfüllen will, pflückt sich eine Kugel, besorgt das Geschenk und gibt es bis 6. Dezember unverpackt bei der Bank ab.

So funktioniert die gemeinsame Idee von der Volksbank Raiffeisenbank Rhön-Grabfeld, der Caritas, dem Netzwerk für soziale Dienste, dem Jugendamt, dem Kin-derheim Nicolhaus, dem Deutschen Kin-derschutzbund, der Tafel Bad Neustadt, der Lebenshilfe Meiningen, dem Sozialwerk Meiningen und der Firma Pecht. Die abge-gebenen Geschenke werden von den Insti-tutionen, der Firma Pecht und Bankmitar-beitern verpackt und anschließend von den beteiligten karitativen Einrichtungen an die Kinder rechtzeitig vor dem Weihnachtsfest verteilt. Die Kinder bleiben bei der Aktion anonym, deshalb ist auf den Wunschzetteln auch nur der Vorname, das Alter und der Wunsch des Kindes vermerkt.

Am 8. November startete die wohltätige Weihnachtsaktion unter der Schirmherr-schaft von Landrat Thomas Habermann, dem Bürgermeister der Stadt Meiningen, Fabian Giesder, und dem 1. Bürgermeister der Stadt Bad Neustadt, Bruno Altrichter, die bereits zum sechsten Mal stattfindet. In der Filiale Meiningen und im Beratungscenter Bad Neustadt der Volksbank Raiffeisenbank Rhön-Grabfeld steht jeweils ein großer Weihnachts-Wunschbaum mit lang ersehnten Kinderträumen in jeder einzelnen Kugel. Die Wunschzettel reichen von Lego-bausteinen über Kleidung bis zu Wertgut-scheinen und verschiedenen anderen Spielsachen im Wert von jeweils maximal 25 Euro.

„Als regional verwurzelte Genossenschaftsbank wollen wir gesellschaftliche Verantwortung übernehmen und fördern somit gerne soziale Projekte. Jetzt hoffen wir, dass möglichst viele Bürger, ob Kunden der Bank oder nicht, mitmachen und einen Weihnachtswunsch erfüllen. Ein kleines Überraschungssäckchen geben wir für die Kinder noch obendrauf“, so Markus Merz, Mitglied des Vorstandes der Volksbank Raiffeisenbank Rhön-Grabfeld. Bürgermeister Fabian Giesder schloss mit einem herzlichen Dankeschön und betonte seine Freude darüber, dass die Volksbank Raiffeisenbank mit dieser Veranstaltung ihre Verantwortung für die Region zum Ausdruck bringt. Die ersten Kugeln wurden bereits zur offiziellen Eröffnung der Weihnachtsaktion gepflückt. 

Neue Einrichtungsleitung im "Haus LebensWert"

Christina Landgraf im GesprächMeiningen. Kein Tag ist wie der andere – und genau darin liegen die berufliche Herausforderung und die Freude am Job für Christina Landgraf.  Die Obermaßfelderin ist seit September diesen Jahres die neue Leiterin der Senioren- und Pflegeeinrichtung „Haus LebensWert“ in Meiningen. Ihr Arbeitgeber ist die Lebenshilfe im Alter GmbH, eine Tochtergesellschaft des Lebenshilfe Meiningen e.V..

 Sich stetig neuen Aufgaben zu stellen, kurzfristig auf Veränderungen und Situationen reagieren zu müssen, nicht jede Stunde im Voraus planen zu können – das ist es, was die gelernte Zahnarzthelferin immer wieder antrieb, sich beruflich und persönlich zu entwickeln. Nach dem 2. Kind startete Christina Landgraf mit einem Fernstudium noch einmal durch und holte sich mit Erfolg den Abschluss als geprüfte Fachwirtin im Gesundheits- und Sozialwesen. Im Juli 2014 wurde sie Verwaltungsleiterin in einer Meininger Pflegeeinrichtung, in der sie zudem die letzten drei Jahre als stellvertretende Einrichtungsleiterin angestellt war. Ein weiterer Aufstieg war allerdings nicht abzusehen, so dass sich die ehrgeizige 37-Jährige noch einmal umorientierte.

Das „Haus LebensWert“ mit seinem familiären Ambiente und dem Prinzip kleiner, gemütlicher Hausgemeinschaften habe sie vom ersten Augenblick an begeistert. Der Empfang ist stetig besetzt, in der Cafeteria lassen sich die Bewohner gerne zu den Mahlzeiten verwöhnen, es herrscht schon fast Hotel- Atmosphäre, in der sich die Senioren geborgen fühlen und die Angehörigen sie gut betreut wissen.

Christina LandgrafChristina Landgraf ist in den vergangenen Wochen längst angekommen in ihrem neuen Job. Jeden Morgen nach der Runde durch das Haus und Gesprächen mit den Mitarbeitern und Bewohnern weiß sie sich in ihrer Entscheidung bestätigt. Der Umgang mit den Menschen ist ihr besonders wichtig. Sie könne sich nicht vorstellen, ausschließlich hinter einem Schreibtisch zu sitzen. Vor dem Pflegepersonal und dessen täglicher Arbeit habe sie den größten Respekt. Sie können sich ihrer vollen Unterstützung sicher sein. Wenngleich gesellschaftlich diese Berufsgruppe noch lange nicht im ausreichenden Maße anerkannt werde – im „Haus LebensWert“ sei man sich ihrer Werte vollends bewusst.                                                                               (skl)

Einsendeschluss bis 20. Oktober verlängert

 Vom Geben und Nehmen
 Meiningen. Der Kunst- und Kreativwettbewerb der Lebenshilfe Meiningen ist in die 10. Runde gegangen. Der Einsendeschluss wurde auf grund einiger Anfragen verlängert. So haben jetzt die Teilnehmer Zeit, noch bis zum 20. Oktober Begonnenes zu beenden oder noch etwas Neues zu kreieren. 

Angesprochen sind alle Kinder und Jugendlichen mit und ohne Behinderung im Alter von 7 bis 25 Jahren. Gerne können auch erwachsene Menschen mit Handicap daran teilnehmen. Sie sind aufgefordert, gemalte oder gebastelte Bilder und Fotografien, gerne auch eigene Gedanken und Geschichten einzureichen.
Die Lebenshilfe Meiningen möchte, dass sich die Teilnehmer in diesem Jahr mit dem Thema „Geben und Nehmen“ beschäftigen. Sie können darstellen, was sie ganz persönlich damit verbinden. Was kann man alles einem anderen Menschen geben? Ist Geben das Gleiche wie Schenken? Wer könnte derjenige sein, der nimmt? Hat Geben und Nehmen immer mit Geld zu tun …?
Es können Einzel- und Gruppenarbeiten eingereicht werden (unbedingt versehen mit folgenden Angaben: Name, Alter, Schule) und zwar bis zum 20. Oktober 2017 an Susanne Klapka, Koordinatorin für Marketing und Projekte in der Lebenshilfe (Büro: Straße der Justiz 1, 98617 Meiningen, Haus „Lebenswert“). Bei Fragen einfach anrufen, Telefonnummer: 0172 7926723.

Die Auszeichnungsveranstaltung mit angeschlossener Ausstellungseröffnung wird am Freitag, den 24. November, von 14 bis 16 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus in Dreißigacker stattfinden.

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Ansprechpartner

Koordinatorin Marketing / Projekte

Susanne Klapka

Tel.: 03693 88 47 38
Fax: 03693 88 47 77
Mobil: 0172 7926723

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