Aktuelles

Lebenshilfe Meiningen übernimmt Leistungsangebote des aufgelösten Vereins

Lebenshilfe SchmalkaldenSchmalkalden-Meiningen. 28 Jahre nach seiner Gründung stellt der Lebenshilfe-Verein Schmalkalden zum 1. Juli 2018 seine Arbeit ein. Mit der Kündigung der Geschäftsräume im vergangenen Jahr wurden bereits  Gespräche mit dem Vorstand und dem Aufsichtsrat der Lebenshilfe Meiningen aufgenommen, um zu beraten, wie es zukünftig für die Nutzer der bisher angebotenen Leistungen und die ehrenamtlichen Mitglieder des Vereins weitergehen könnte.

Gemeinsam wurde sich darauf verständigt, dass durch die Lebenshilfe Meiningen die Angebote im Familien entlastenden Dienst aufrechterhalten werden. Dies liegt fortan im Verantwortungsbereich der Offenen Hilfen unter der Koordinatorin Angelika Storch, Tel. 03693 88183422. Auch die Verhinderungspflege kann weiterhin in Anspruch genommen werden. Ansprechpartner ist hier die stationäre Wohnstätte des Meininger Vereins in der Barbarastraße, Tel. 03693 501190. Nach Schließung der Geschäftsstelle wurde die Büroausstattung von der Möbelbörse Suhl abgeholt und vorerst eingelagert. Um auch künftig ein Beratungsangebot vor Ort anzubieten, wird derzeit nach neuen geeigneten Räumlichkeiten in Schmalkalden gesucht. Nach vorheriger Terminvereinbarung soll es dann wieder möglich sein, Beratung und Hilfestellung zu Themen wie Schulbegleitung für Kinder mit Handicap, häusliche Pflege, Familien unterstützende Leistungen und vielem mehr in Anspruch nehmen zu können.

Den Mitgliedern der Lebenshilfe Schmalkalden steht es frei, in den Meininger Verein zu wechseln. Zudem können Spenden mit dem Verwendungszweck „Lebenshilfe Schmalkalden“ auf das Vereinskonto eingezahlt werden, damit auch weiterhin Grillnachmittage, Ausflüge und gesellige Zusammenkünfte für die Nutzer vor Ort stattfinden können. Spendenkonto: Lebenshilfe Meiningen, Rhön-Rennsteig-Sparkasse; IBAN: DE68 8405 0000 1340 0000 63.

Pflegedienst in der Helenenstraße 18 eingezogen

HelenenstraßeNach dem Umzug der Verwaltung der Lebenshilfe Meiningen in die Rohrer Straße konnte nun das einstige „Stammhaus“  des Vereins  in der Helenenstraße 18 seiner neuen Bestimmung und Nutzung übergeben werden.
Neben dem Bereich Offene Hilfen der Lebenshilfe sind nun auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des ambulanten Pflegedienstes der Lebenshilfe im Alter GmbH im ersten Obergeschoss eingezogen. Unter der Pflegedienstleitung von Saskia Leffler und ihrer Stellvertreterin Julia Röder sind 19 examinierte Pflegefachkräfte und Pflegehilfskräfte täglich für 142 Patienten vorwiegend mit Grund- und Behandlungspflege im häuslichen Umfeld im Einsatz. Dabei zieht sich der Einzugsbereich neben dem gesamten Meininger Stadtgebiet von Wasungen bis Vachdorf. Hinzu kommt die Betreuung der 11 Bewohner in der Pflege-Wohngemeinschaft Obermaßfeld.  Auch nach dem Umzug ist die 24-stündige Erreichbarkeit über die bekannte Telefonnummer: 03693 50582202 gewährleistet.

Team APD MGN

Neuer Brennofen kann nach Probebrand in Betrieb gehen

Gemeinsames Auspacken

Hasenöhrl TöpfermeisterMeiningen. Die Anspannung war groß, als die Beschäftigten der KreativWerkstatt gemeinsam mit Gruppenleiter Marcel Reukauf den lang ersehnten neuen  Brennofen aus seiner Verpackung befreien durften.  Er wird es ihnen zukünftig ermöglichen, eine höhere Stückzahl an Keramikteilen brennen zu können, neue Glasuren zu verwenden und Einzelstücke in größeren Abmaßen herzustellen. Um den besonderen Neuerwerb bestens auf seine bevorstehenden Aufgaben vorzubereiten, war  Keramikermeister Stefan Hasenöhrl mit vor Ort. Nicht weniger aufgeregt, nahm auch er den Brennofen in Augenschein. Er war es, der genau dieses Fabrikat empfohlen hatte – in Thüringen bislang der erste seiner Bauart, barrierefrei, behindertengerecht und von der Seite zu bestücken mit patentierter Technologie.
Als erfahrener Sachverständiger und Berater der KreativWerkstatt nahm er nach dem aufregenden Moment der Enthüllung einen ersten Probebrand ohne Brenngut vor - 90 Minuten bei konstanten 1050 Grad. Das erhöhe die Lebensdauer ungemein, da so auf den Heizspiralen eine Patina gebildet werde und sich der Ofen zudem selbst versiegele.
Über drei Jahre mussten sich die vor Kreativität und Ideen sprudelnden Beschäftigten der Werkstatt gedulden. Viele Einzelpersonen, Institutionen und Unternehmen beteiligten sich an den unterschiedlichsten initiierten Spendenaktionen, um Geld für  den Neuen zu generieren. Um Ihnen allen Dankeschön zu sagen, wird in Kürze zu einer gemeinsamen offiziellen Einweihung des neuen Brennofens eingeladen.  skl

ADVA-Mitarbeiter spenden 718 Euro für den guten Zweck

ADVA SpendeMeiningen-Dreißigacker. Zur Unterstützung der rehabilitativen Angebote im Rahmen der begleitenden Maßnahmen für Menschen mit Handicap im LebenshilfeWerk Meiningen konnte die pädagogische Werkstattleiterin, Christiane Eck-Meißner, dieser Tage von der Firma ADVA Optical Networking in Dreißigacker eine Spende in Höhe von 718 Euro entgegennehmen.

Das LebenshilfeWerk und das weltweit agierende Unternehmen verbinden seit vielen Jahren geschäftliche und vor allem auch enge, soziale Kontakte. So werden Menschen mit Handicap auf so genannten Außenarbeitsplätzen bei der ADVA nach ihren individuellen Fähigkeiten beschäftigt und gefördert. Mit Freude überreichten Corinna Hilpert,  ADVA-Personalreferentin, und ihre Kollegin Lisa Fenchel einen Scheck in Höhe von 718 Euro. Das Geld stammt aus einer internen Verlosungsaktion, die Ende März für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter startete. Durch den Kauf eines Loses bestand die Möglichkeit, durch das Unternehmen zur Verfügung gestellte Gutscheine zu gewinnen. Gleichzeitig wurde natürlich kommuniziert, dass das Geld aus dieser Aktion der LebenshilfeWerk Meiningen gGmbH zu Gute kommen soll, um damit Fortbildungsangebote für Menschen mit Handicap zu unterstützen. Den Preis für ein Los konnte jeder selbst festlegen, und für den guten Zweck gaben viele gerne und mehr.

Die Spende von ADVA trägt dazu bei, den Werkstatt-Beschäftigten weiterhin eine Vielzahl an rehabilitativen Maßnahmen anbieten zu können. So gibt es beispielsweise im Förderbereich für schwerst- und mehrfach behinderte Menschen die Musikgruppe „Weltenklang“. Auch kreatives Gestalten in Mal- und Nähkursen ist möglich, ebenso die sportliche Betätigung durch Fußball, Schwimmen oder Tischtennis. In Planung befindlich sind zusätzliche Angebote, wie meditative Entspannung.

Das LebenshilfeWerk möchte sich ganz herzlich bei allen Beteiligten für diese großzügige und großartige Spende bedanken. Das Geld wird vorwiegend zur Bezahlung der benötigten Honorarkräfte zum Einsatz kommen. (skl)

Zum Foto (v.l.): Corinna Hilpert, Lisa Fenchel und Christiane Eck-Meißner bei der Spendenübergabe vor dem Gebäude der ADVA in Dreißigacker.   Foto: skl 

Wie wäre es mit einer Ausbildung in der Pflege?

Regelschule ObermaßfeldMeiningen/Obermaßfeld. Im Rahmen einer berufsvorbereitenden Woche besuchten Mädchen und Jungen der Regelschule Obermaßfeld gemeinsam mit ihrer Fachlehrerin Sabine Gladitz (r.) die Senioren- und Pflegeeinrichtung „Haus LebensWert“ der Lebenshilfe im Alter GmbH. Die Neuntklässler wurden hier von der Pflegefachkraft und Praxisanleiterin Christin Raedler-Oelsner (l.) unter anderem über die Ausbildungsvoraussetzungen, Lehr- / Arbeitsinhalte sowie später weiterführende Qualifikationsmöglichkeiten von Pflegeberufen informiert. Der Fachkräftemangel rücke diesen Beruf immer mehr in den Fokus, seine große Bedeutung, seinen Anspruch, Menschen zu helfen. Dennoch beschönigte die Praxisanleiterin weder den harten Alltag im Pflegeberuf noch die Erfahrungen, die unweigerlich gemacht werden: die Begleitung der Menschen bis zum Tod.

Der Pflegeberuf sei eine Berufung. Man solle ihn mit Leidenschaft ausüben, sich der hohen Verantwortung bewusst sein, aber auch der vielen schriftlichen Dokumentationen. Wichtig sei zudem die Fähigkeit, die besonderen Momente mit den Bewohnern als Energie- und Erfahrungsquelle zu nutzen und trotzdem in der Lage zu sein, auch einen gewissen emotionalen Abstand wahren zu können. Deshalb rät Heimleiterin Christina Landgraf (2.v.l.) all jenen, die sich die Arbeit in der Pflege vorstellen können, vor Beginn der anspruchsvollen, mehrjährigen Ausbildung ein Praktikum bzw. ein Freiwilliges soziales Jahr (FSJ) zu absolvieren.  Für Fragen stehe sie als Ansprechpartnerin jederzeit zur Verfügung, Tel.: 03693 50 58 22 04. (skl)

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Koordinatorin Marketing / Projekte

Susanne Klapka

Tel.: 03693 88 47 38
Fax: 03693 88 47 77
Mobil: 0172 7926723

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