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Ausstellung von Menschen mit Handicap in der vhs eröffnet

tolle BilderErfrischend anders, ungekünstelt und warmherzig wirkt die neue Flurgalerie in der Meininger Volkshochschule mit dem ungewöhnlichen Titel "Raum 2.14".

Seit dem 2. Februar werden 40 Bilder ausgestellt, die im Rahmen eines Malkurses entstanden, in dem Menschen unterschiedlichster Handicaps aus der Lebenshilfe Meiningen seit einigen Jahren zusammenkommen. Angeleitet von Grafiker Udo Eisenacher und unterstützt von Anette Lümpert nutzen die Kursteilnehmer die Möglichkeit, sich in ihren Bildern auf ihre ganz eigene Weise auszudrücken. Dabei sei es ganz erstaunlich, dass jeder seiner Formensprache ganz individuell treu bleibe, diese in all der Zeit nicht verändere, so Eisenacher. Diese Konstanz verblüffe ihn.

Es ist die nunmehr dritte Ausstellung mit Bildern aus diesem besonderen Malkurs. Anliegen der Lebenshilfe Meiningen wie auch der vhs ist es, die Arbeiten öffentlich zu machen, die so eigenwillig, originell und unnachahmlich sind. Aus diesem Grund entstand auch wieder ein Kunstkalender für das Jahr 2017. Seine 13 Originale sollen am 5. Mai im Rahmen der "Aktion Meilenstein - Wir setzen Zeichen" höchstbietend versteigert werden. Auktionator ist Meiningens Bürgermeister Fabian Giesder. Der erlös soll in den Malkurs fließen, um diesen dauerhaft fortführen zu können, denn ohne finanzielle Unterstützung ist es nicht möglich, dieses einzigartige Projekt aufrecht zu erhalten.

Im Gedenken an einen lieben Menschen, der lange Zeit dem Kurs angehörte, lagen unzählige Bilder im Raum 2.14 aus. Mario Schmunz verstarb im Dezember 2016 und hinterlässt eine Sammlung wunderbarer Werke, die allesamt Geschichten in einem unverkennbaren Malstil erzählen. Sein Platz am Tisch wird künftig leer bleiben.

Manuela Michael  Alexander

Druckfrisch: Kunstkalender 2017 erschienen

Vorstand Dirk Wessely Kalender2017Im Februar 2013 startete ein außergewöhnliches Kunstprojekt, das Menschen mit besonderem Hilfebedarf aus dem LebenshilfeWerk Meiningen den Zugang zur Kunst in ganz besonderer Weise eröffnet. Unter der fachkundigen Anleitung des Künstlers Udo Eisenacher und mit Unterstützung der Christophine-Kunstschule in Meiningen entstehen an den Kurstagen einzigartige Bilder. Um nachhaltig auf die Besonderheit des Malkurses aufmerksam zu machen und möglichst vielen Menschen die entstandenen Werke nahe zu bringen, entstand jetzt ein weiterer Kalender, der seinem Vorgänger von 2014 in nichts nachsteht. Der Kalender für 2017 ist für einen Unkostenbeitrag von 5 € in der vhs Meiningen wie auch in der Geschäftsstelle des Lebenshilfe Meiningen e.V., Helenenstraße 18 in Meiningen erhältlich. Infos dazu unter Tel.: 03693 88470.
Die Einnahmen aus dem Verkauf sollen es ermöglichen, den Kurs auch im nächsten Jahr fortzusetzen, damit die Teilnehmer die Arbeit mit den unterschiedlichsten Materialien noch vertiefen können und der sich überaus positiv entwickelnde, kunsttherapeutische Ansatz weitergeführt werden kann.
Derzeit ist auch eine Ausstellung in der Kunst- und Kreativschule Meiningen in Vorbereitung, die weitere Einblicke in die Kunst behinderter Menschen geben soll. Die Vernissage findet am 2. Februar 2017 um 16.30 Uhr statt. (skl)

Einladung zum neuen Töpferkurs

Der nächste Töpferkurs findet am Samstag, den 12. November, im Wiesgrund 4 (Gewerbegebiet) in Untermaßfeld statt. Hier können sich Interessenten jeden Alters von 9.00 bis 13.00 Uhr unter fachkundiger Anleitung von Töpferin Steffi Reich der kreativen Gestaltung mit dem Naturmaterial Ton hingeben. Die Kosten (inklusive 1 kg Ton) belaufen sich auf 20 Euro, Kinder bis 12 Jahre zahlen die Hälfte. Die Töpferkurse der Lebenshilfe Meiningen können individuell besucht werden. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Die Räumlichkeiten sind barrierefrei.

Dem Brennofen ein Stück näher gekommen

Spendenübergabe ADVA 14.9.16Foto v.l.: Für alle Beteiligten ein wunderbarer und nachhaltiger Augenblick: Matthias Noack, Beate Wicklein, Corinna Hilpert, Christiane Eck-Meißner, Marcel Rust und Katharina Lipp bei der Spendenübergabe im Gebäude von ADVA Optical Networking. Foto: S. Klapka

Spendenübergabe im Firmengebäude der ADVA Optical Networking

Für Beate Wicklein und Matthias Noack, Beschäftigte der Zweigwerkstatt des LebenshilfeWerkes für psychisch kranke Menschen in Untermaßfeld, war es ein ganz besonderer Moment, als sie am vergangenen Mittwoch das Firmengebäude von ADVA Optical Networking in Dreißigacker betraten. Sie begleiteten als Vertreter des noch jungen Kreativbereiches die pädagogische Werkstattleiterin Christiane Eck-Meißner zu einer Spendenübergabe.

Das LebenshilfeWerk und das weltweit agierende Unternehmen verbinden seit vielen Jahren geschäftliche und vor allem auch enge, soziale Kontakte. So werden Menschen mit Handicap auf so genannten Außenarbeitsplätzen bei ADVA Optical Networking nach ihren individuellen Fähigkeiten beschäftigt und gefördert. Mit Freude überreichten Corinna Hilpert, Personalreferentin bei ADVA Optical Networking, ihre Kollegin Katharina Lipp und Kollege Marcel Rust aus der Entwicklungsabteilung einen Scheck in Höhe von 445 Euro. Das Geld stammt aus einer internen Verkaufsaktion. Die 2001 angeschafften Stühle des Unternehmens sollten durch neuere Exemplare ersetzt werden. Jeder Mitarbeiter erhielt die Möglichkeit, die nun ausgedienten, aber gut erhaltenen Sitzgelegenheiten privat für 10 Euro zu erwerben, wohl wissend, dass das Geld aus dem Erlös einem caritativen Zweck zugeführt werden soll. So gaben manche auch gerne mehr.

Als Dankeschön hatten die beiden Mitarbeiter aus dem Kreativbereich der Zweigwerkstatt eine bunte Schale aus Ton mitgebracht – nur eines der vielen Unikate, wie sie derzeit in Untermaßfeld entstehen. Vor gut zwei Jahren wurde hier begonnen, besonders für den Personenkreis psychisch erkrankter Menschen ein neues Arbeitsfeld zu schaffen. Das Gestalten mit Holz, Ton und anderen Naturmaterialien, das kreative Arbeiten und Entwickeln neuer Ideen wirkt sich sehr positiv auf den Rehabilitationsprozess und das Selbstwertgefühl aus. Die bisher entstandenen Werke wurden in einem ersten Katalog zusammengefasst, finden ihren Absatz innerhalb der Lebenshilfe, aber auch bei externen Veranstaltungen wie den Meininger Parkwelten und lassen die Nachfrage nicht mehr abreißen.

Mit der Spende der ADVA Optical Networking kommen die Künstler nun ihrem Ziel ein Stückchen näher, bald einen größeren Brennofen anschaffen zu können. Das einst mit finanzieller Hilfe aus dem Benefizkonzert des Polizeicorps angeschaffte Modell ist der Flut der Aufträge nicht mehr gewachsen, von denen jeder einzelne dazu beiträgt, das Kreativteam zu stetig neuen Ideen zu beflügeln.

Ab sofort in den CAP-Märkten Meiningen und Sonneberg

Therapiehund Kinderhospiz

"Wir machen uns stark! Für todkranke Kinder."

Ab sofort starten die CAP-Märkte in Meiningen und Sonneberg wieder ihre Spendenaktion „Von mir. Für Dich.“ – diesmal zu Gunsten des Kinderhospizes Mitteldeutschland in Tambach-Dietharz. Die Idee ist ganz einfach. Die CAP-Kunden können mit einem Spendenbeitrag von 5,00 € eine prall gefüllte Tüte kaufen, die Dinge enthält, die für den Empfänger besonders wichtig sind. Die Kosten für Packen, Logistik und Lieferung übernehmen die CAP-Märkte und leisten damit einen wesentlichen Beitrag, damit jeder gespendete Euro auch ankommt. Die Spendenaktion soll bis Anfang Dezember laufen. Dann werden die Tüten entsprechend der Wünsche aus dem Kinderhospiz noch einmal frisch bestückt; von Orangen und Nüssen bis hin zur gefrorenen Weihnachtsgans ist alles.

Über 40.000 Kinder und Jugendliche sind in Deutschland von einer tödlichen, lebenslimitierenden Krankheit betroffen. Das stationäre Kinder- und Jugendhospiz Mitteldeutschland in Tambach-Dietharz gibt den betroffenen Familien die Möglichkeit, bis zu 28 Tage im Jahr hier zusammen einzuziehen. Das ganzheitliche Pflege- und Betreuungskonzept bietet nicht nur die liebevolle und optimale Pflege für das schwer kranke Kind, vielmehr ist es eine umfassende Familienhilfe. Die Entlastungsaufenthalte stärken das gesamte Familiensystem, schaffen neue Kraft bei den betroffenen Eltern für die oftmals sehr aufwändige 24-Stunden-Pflege des kranken Kindes und fördern auch die gesunden Geschwisterkinder.

Über 30 fest angestellte Mitarbeiter und viele ehrenamtliche Helfer arbeiten aktuell dort. Der gemeinnützige Trägerverein ist dauerhaft zu einem Höchstmaß auf Spenden angewiesen, um sein wichtiges Hilfsangebot aufrechterhalten zu können. Mehr als 850.000 Euro werden an Spenden pro Jahr benötigt, um allein den Betrieb der sozialen Einrichtung sicherzustellen, da die derzeitige Finanzierung durch die Krankenkassen hierzu nicht ausreicht.

Über 650 betroffene Familien aus dem gesamten Bundesgebiet nutzten seit der Einweihung des Kinder- und Jugendhospizes im November 2011 das stationäre Hilfsangebot des Trägervereins. 6.000.000 Euro wurden seit dem Jahr 2008 in den Kauf und den Umbau des ehemaligen Verwaltungsgebäudes der Thüringer Fernwasserversorgung in Tambach-Dietharz im Thüringer Wald zum Kinder- und Jugendhospiz Mitteldeutschland investiert. 92 Prozent dieser Investitionssumme wurden durch Spenden von Privatpersonen, Vereinen, Schulen und Unternehmen und nichtstaatlichen Zuwendungen durch Stiftungen aufgebracht. Dank dieser Hilfe entstand ein buchstäblich zweites Zuhause für diese betroffenen Familien - fernab von jeder Krankenhaus-Atmosphäre.

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