Aktuelles im Blog

Wie wäre es mit einer Ausbildung in der Pflege?

Regelschule ObermaßfeldMeiningen/Obermaßfeld. Im Rahmen einer berufsvorbereitenden Woche besuchten Mädchen und Jungen der Regelschule Obermaßfeld gemeinsam mit ihrer Fachlehrerin Sabine Gladitz (r.) die Senioren- und Pflegeeinrichtung „Haus LebensWert“ der Lebenshilfe im Alter GmbH. Die Neuntklässler wurden hier von der Pflegefachkraft und Praxisanleiterin Christin Raedler-Oelsner (l.) unter anderem über die Ausbildungsvoraussetzungen, Lehr- / Arbeitsinhalte sowie später weiterführende Qualifikationsmöglichkeiten von Pflegeberufen informiert. Der Fachkräftemangel rücke diesen Beruf immer mehr in den Fokus, seine große Bedeutung, seinen Anspruch, Menschen zu helfen. Dennoch beschönigte die Praxisanleiterin weder den harten Alltag im Pflegeberuf noch die Erfahrungen, die unweigerlich gemacht werden: die Begleitung der Menschen bis zum Tod.

Der Pflegeberuf sei eine Berufung. Man solle ihn mit Leidenschaft ausüben, sich der hohen Verantwortung bewusst sein, aber auch der vielen schriftlichen Dokumentationen. Wichtig sei zudem die Fähigkeit, die besonderen Momente mit den Bewohnern als Energie- und Erfahrungsquelle zu nutzen und trotzdem in der Lage zu sein, auch einen gewissen emotionalen Abstand wahren zu können. Deshalb rät Heimleiterin Christina Landgraf (2.v.l.) all jenen, die sich die Arbeit in der Pflege vorstellen können, vor Beginn der anspruchsvollen, mehrjährigen Ausbildung ein Praktikum bzw. ein Freiwilliges soziales Jahr (FSJ) zu absolvieren.  Für Fragen stehe sie als Ansprechpartnerin jederzeit zur Verfügung, Tel.: 03693 50 58 22 04. (skl)

Spendenübergabe nach erfolgreicher Projektarbeit

Am Freitag konnte der Geschäftsführer der LebenshilfeWerk Meiningen gGmbH, Christoph Kubald, einen Scheck in Höhe von 259,20 € entgegennehmen. Das Geld stammt aus einer Crowdfunding-Aktion, initiiert als Projektarbeit von den Auszubildenden für Bürokommunikation des Berufsbildungszentrums in Meiningen, Madleen Puschmann, Marcel Pohland und Jonathan Scheller. Insgesamt sechs Monate warben die jungen Leute auf einer Internetplattform um Spendeneinnahmen zur Anschaffung eines neuen Brennofens für die KreativWerkstatt. Pädagogin Evelyn Rauch freut sich über das besondere Engagement ihrer Schüler, die schließlich Freunde, Familienangehörige, Bekannte und sozial engagierte Menschen dazu brachten, Geld für den guten Zweck zu spenden. Projektarbeiten von Auszubildenden der staatlichen berufsbildenden Schule  beschäftigen sich sonst ausschließlich mit Themen aus Industrie und Wirtschaft. Diese drei zukünftigen Kaufleute für Bürokommunikation entschieden sich erstmals und bewusst für ein soziales Projekt. Dafür möchte sich insbesondere das Team der KreativWerkstatt herzlich bedanken. (skl)

BBZ Spende

Spendenübergabe in der Geschäftsstelle der Lebenshilfe Meiningen (v.l.): Geschäftsführer und Vorstand Christoph Kubald, Evelyn Rauch, Pädagogin im Berufsbildungszentrum Meiningen, und die beiden Auszubildenden Marcel Pohland und Madleen Puschmann.  

Fair, spannend, integrativ: Lebenshilfe-Meiningen-CUP

LH KickerSzene2Beim nunmehr 3. integrativen Fußball-Hallenturnier um den Lebenshilfe-Meiningen-Cup traten am Mittwoch in der Multihalle vier Mannschaften aus drei regionalen Schulen mit Schülern der 9. bis 12. Klassen und 4 Mannschaften aus Einrichtungen für Menschen mit Handicap in den sportlichen Wettstreit. Zu erleben waren faire und hart erkämpfte Ballwechsel der zwei gegeneinander spielenden Gruppen, um die jeweilige Platzierung in der Tabelle klar zu machen. Nach drei Vorrunden und einer spannungsgeladenen Endrunde standen schließlich die Gewinner fest.
Die Pokale für die drei Erstplatzierten des Turniers entstanden in der KreativWerkstatt der Lebenshilfe Meiningen. Die verbleibenden Pokale wurden vom Kreissportbund gestiftet. Unterstützt wurde die Veranstaltung des Weiteren durch die Special Olympics Thüringen. Die Schirmherrschaft übernahm wiederholt Meiningens Bürgermeister Fabian Giesder, aus dessen Händen die Teilnehmer am Ende auch ihre Preise und Urkunden entgegennehmen konnten.
Die gastronomische Versorgung aller Spieler und Gäste wurde durch Mitarbeiter und Beschäftigte des LebenshilfeWerkes Meiningen abgesichert.

Gesamtergebnis:

1. Platz: Henfling-Gymnasium 1
2. Platz: Regelschule „Am Pulverrasen“
3. Platz: LebenshilfeWerk Ilmenau Rudolstadt

4. Platz: Diakoniewert BaSa/SM
5. Platz: Henfling-Gymnasium 2
6. Platz: Suhler Werkstätten
7. Platz: Lebenshilfe Meiningen e.V.
8. Platz: Regelschule „Am Kiliansberg“

Bester Tormann: David Rommel (Suhler Werkstätten)
Bester Spieler aus den Schulen: Max Friedrich
Bester Spieler aus den Werkstätten: David Freiberg

 

LH Versorgung1 LH Publikum LH Versorgung2
SchiedsrichterJury LH Pokale Turniersieger

Rotaryclub Meiningen spendet 1000 Euro an die KreativWerkstatt der Lebenshilfe Meiningen

KreativWerkstatt

Rotary SpendeDer Präsident des Rotaryclubs Meiningen, Fritz Steigerwald, zeigte sich überwältigt von den Keramikarbeiten  aus dem Kreativbereich der Lebenshilfe. Mit Freude übergab er gemeinsam mit Töpfermeister Stefan Hasenöhrl während des Neujahrsempfangs der Lebenshilfe im Romantikhotel "Sächsischer Hof" einen Scheck in Höhe von 1000 Euro an den Vorstand Dirk Wessely.
Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der KreativWerkstatt (jetzt neu im Kaiserpark!) unter Leitung von Dorothee Zeitz, Marcel Reukauf  und der päd. Werkstattleiterin Christiane Eck-Meißner sagen herzlichst Dankeschön, denn nun steht der Anschaffung eines neuen, größeren Brennofens und damit der Umsetzung weiterer Vorhaben nichts mehr im Weg. (skl)

Rhön-Rennsteig-Sparkasse fördert wiederholt Malkurs für Menschen mit körperlichen, geistigen und psychischen Beeinträchtigungen

Scheckübergabe in der vhs

Michael Kraus (2.v.l.) umringt von glücklichen Gesichtern, die sich über die Weiterführung des Malkurses 2018 freuen; unter ihnen Kursteilnehmer aus dem LebenshilfeWerk, Mitarbeiterinnen der Christophine-Kunstschule, der Grafiker Udo Eisenacher und Susanne Klapka in Vertretung der Lebenshilfe.

Scheck in Höhe von 2000 Euro ermöglicht Fortführung des Kunstprojektes

Meiningen. Es ist gerade die 300. Mal- und Zeichenstunde im 15. Kurs des Kunstprojektes zwischen dem LebenshilfeWerk Meiningen und der Christophine-Kunstschule. Auf den Tag genau vor 5 Jahren - am 23. Januar 2013 - startete der Kurs unter Federführung von Udo Eisenacher, der Menschen mit Handicap den Zugang zur Kunst in ganz besonderer Weise eröffnet. An diesem geschichtsträchtigen Tag überbrachte Michael Kraus von der Rhön-Rennsteig-Sparkasse dieser Woche mit Freude einen Scheck in Höhe von 2000 Euro. Damit ist die Fortführung des Kunstprojektes gesichert, Material,- Honorar- und Fahrkosten können gedeckt werden.

KunstprojektGeistig behinderten und psychisch kranken Menschen wird im Raum.2.14 der vhs der Freiraum gegeben, in diesem Kurs künstlerisch zu arbeiten und eine eigene Bild- und Formsprache zu entwickeln. Das Projekt hat inklusiven Charakter und dient zudem der Verständigung. Raum 2.14 ist ein Ort, an dem Menschen mit Behinderungen an Kunst und Kultur teilhaben können; ein Ort, an dem kein Leistungsdruck oder Konkurrenzkampf herrschen und niemand versucht, gefallen zu müssen. Jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer kann sich ausprobieren und ihre bzw. seine Gedanken zu einem vorgegebenen Thema auf's Blatt bringen. "Die Arbeiten fallen durch einen besonders ästhetischen Reiz auf", so Kunsttherapeutin Anette Lümpert, die den Kurs mit begleitet. Das Projekt helfe, Menschen mit kognitiven Beeinträchtigungen in die Sprache kommen zu lassen - in die Bildsprache.

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